Seitenanfang:

Link zum InhaltLink zum MenüLink zur Suche

Inhalt:

Rubrik: Leichter Lesen
07. Januar 2007

Was Politiker im Jahr 2007 für behinderte Menschen tun wollen...

von Franz Hoffmann und Eva Binder

Menschen mit Behinderungen haben viele Wünsche an die Politiker. Politiker sind Menschen, die im Parlament über Gesetze entscheiden. Doch wie können sie die Wünsche von Menschen mit Behinderungen erfüllen? Und was planen die politischen Parteien, die in Österreich regieren, für Menschen mit Behinderungen im Jahr 2007?

Mehr persönliche Assistenz

Dorothea Brozek leitet die Wiener Assistenzgenossenschaft. Die Assistenzgenossenschaft unterstützt Menschen mit Behinderungen, die mit persönlicher Assistenz eigenständig leben möchten. Der Begriff persönliche Assistenz bedeutet, dass ein behinderter Mensch von einer anderen Person Hilfe im Alltag bekommt.

Dorothea Brozek wünscht sich von den Politikern, dass sie die persönliche Assistenz erweitern. Mehr Menschen sollen persönliche Assistenz bekommen können. Damit können auch mehr Menschen arbeiten und so leben, wie sie wollen.

Weniger Hindernisse

Christine Lapp vertritt in der SPÖ (=Sozialdemokratische Partei Österreichs) die Anliegen von Menschen mit Behinderungen. Die SPÖ ist eine Partei. Parteien entscheiden im Parlament über Gesetze. Die SPÖ möchte im Jahr 2007 Hindernisse für behinderte Menschen abbauen. Besonders räumliche Hindernisse und Hindernisse am Arbeitsplatz sollen weniger werden.

Mehr Geld für Pflege und Betreuung

Franz-Joseph Huainigg ist Behinderten-Sprecher der ÖVP (Österreichische Volkspartei). Für ihn ist das Thema Pflegegeld besonders wichtig. Mit dem Pflegegeld können Menschen mit Behinderungen Menschen bezahlen, die sie im Alltag unterstützen. Für Franz-Joseph Huainigg ist es notwendig, dass behinderte Menschen mehr Pflegegeld bekommen. Es soll an die täglichen Bedürfnisse der Menschen angepasst werden: Denn alles ist teurer geworden, nur das Pflegegeld ist gleich geblieben.

Berufsausbildung und Arbeitsplätze

Franz-Joseph Huainigg möchte, dass mehr behinderte Menschen eine Lehre machen können. Es ist ihm auch wichtig, dass es überhaupt mehr Arbeitsplätze für behinderte Menschen gibt. Personen, die Waisenpension oder eine Dauerleistung bekommen, sollen am ersten Arbeitsmarkt (außerhalb von geschützten Werkstätten) eine richtige Arbeit haben können.
Eine Dauerleistung (finanzielle Unterstützung in Wien) können alle Menschen beantragen, die kein oder ein zu geringes Einkommen haben.


Seitenanfang